Urwald aus Pfosten und Seilen

Wie Tarzan im Dschungel dürfen sich die Kinder im Klettertal fühlen, das Corocord für die bayerische Landesgartenschau in Burghausen 2004 gestaltet hat. Denn das Klettertal arbeitet nicht mit unseren bekannten Seilnetzen, sondern besteht aus einzelnen Seilen. Diese schlingen sich wie Lianen auf verschiedenen Ebenen von Stamm zu Stamm. Die Rolle der Bäume übernimmt dabei eine Reihe von Pfosten, die in einer Schlucht zwischen den farbenfrohen Kletterfelsen stehen.

Handlauf und Balancierseil

Unser Klettertal, das die Corocord-Spezialisten realisiert haben (Idee und Planung: Rehwaldt Landschaftsarchitekten), fordert die Kinder zum Balancieren heraus. Dabei dient jeweils das untere Seil als Balancierseil, das obere hilft als Handlauf, der Route zwischen den Pfosten zu folgen. Zusätzliche Seile, die diagonal zwischen den beiden Ebenen gespannt sind, sorgen für Abwechslung und noch mehr Spielspaß.

Vorbild Bambuswald

Das Vorbild für dieses Seilspielgerät, das mit seinen horizontalen Seilen und vertikalen Pfosten grundsätzlich einer zweidimensionalen Ordnungsstruktur folgt, ist ein Bambuswald. Dessen bunte Vielfalt bildet der geschlungene Weg mit seiner mäandernden Form ab. Für zusätzliche Abwechslung sorgen mit Membranen ausgefachte Flächen, die zum Ruheplatz im Klettertal werden.

 

Planung
Bauherr: LGS Burghausen 2004 GmbH
Idee und Planung: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Statik: Dr. Schroeter & Dr. Kneidl, Beratende Ingenieure GmbH, Weiden
Prüfung: TÜV Product Service, München

 

Aktuelle Projekte

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Spinnen-Baumnetz

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