Ein Baumriese wird zum Kletterturm

Wer den Tannendom der Gartenschau im Bayerischen Wald erklettert, den führt der Weg durch die Mitte des Baumes in den Himmel. Der Stamm einer der größten Tannen des Bayernwalds ist für diese Anlage ausgehöhlt und zu Balken zerschnitten worden. Als luftige Struktur mit vertikalen Schlitzen stehen die Hölzer nun am Eingang der „Bezaubernden Gärten“ der Gartenschau in Waldkirchen.

Innere Werte für Kletterkünstler

Zum Traumobjekt mit außergewöhnlichen inneren Werten wird der Tannendom für alle Kletterkünstler durch die Seilnetzstruktur im Inneren, die Corocord entwickelt und realisiert hat: Insgesamt neun Seilovale von jeweils 1,80 x 1,10 Meter Größe und eine Seilleiter bilden das neue Herz des Baums. Die unregelmäßige Seilstruktur sorgt für spannende Wege und immer neue Perspektiven in der Senkrechten.

Neues Leben für die Tanne

Der Tannendom ist nach Plänen der Rehwaldt Landschaftsarchitekten in Dresden entstanden. Für den mächtigen Baum bedeutet diese neue Nutzung ein zweites Leben. Die Tanne, eine der größten ihrer Art im Bayerischen Wald, war vom Blitz getroffen worden. Ihr Besitzer, Josef Freund aus Traxing, stiftete den Baum 2007 als Basis für die Kletteranlage.

Sicherheit und weite Blicke

Im Rund der Balken führt der Kletterweg bis zu einer Plattform in 8,75 Meter Höhe hinauf, die weite Blicke über die Gartenschau erlaubt. Für Sicherheit sorgen bei diesem Aufstieg unter anderem ein Fallschutznetz und eine Kautschuk-Fallschutzplatte (EPDM).

 

Planung
Idee und Planung: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

 

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Spinnen-Baumnetz

Kinderspielplatz „Eng“, Bretten 2011

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Bei der Realisierung eines dünenförmigen Klettertunnels war einmal mehr das Know-how der Seilspezialisten von Corocord…