Projekte Deutschland: KAiAK
Stadtskulptur aus Seilen und Ideen
Doppelt gewölbt wie die Spiegelung einer Hängebrücke, so schwingt sich seit 2007 das „erkletterbare Netz“ des Projekts „Kunst + Architektur in Alt Köpenick“ (KAiAK) durch den Himmel über Berlin. Corocord hat die Kletteranlage in nur vier Monaten nach einer Idee von NL Architects geschaffen. Wir sind stolz auf das Ergebnis, denn erst Corocord schaffte es, das statisch frei stehend geplante Objekt als begeh- und erkletterbare Skulptur zu realisieren. Ein so komplexes Projekt lässt sich nur mit viel Erfahrung und hoher Kompetenz bewältigen. Der enge Zeitrahmen forderte unsere Berliner Seil-Spezialisten zusätzlich heraus.
Topografie aus Netzen
Stahlseile, stählerne Rahmen mit einer speziellen Polsterung und vier Pylonen bilden die tragende Struktur der Kletterlandschaft. Daran haben wir die horizontalen und vertikalen Netzebenen aufgehängt, aus denen eine besonders abwechslungsreiche Topografie entsteht. Sie bietet immer wieder neue Wege durch das Netz und lädt ein zum Erkunden der dreidimensionalen Landschaft.
Begeistert erkunden Besucher aller Altersstufen die sachte schwingenden Wege. Erwachsene und Kinder tasten sich vor zu bequemen Ruheplätzen und hoch gelegenen Aussichtspunkten.
Stabil gebaut, aber reversibel
Das Kletternetz wurde als temporäres Bauwerk konzipiert und ist in allen Teilen einfach wieder abzubauen. So konnten wir sicher gehen, dass die Stadtskulptur unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht wird.
Möglich wird dies durch die besondere Statik, bei der horizontale Kräfte allein über die schräg in den Boden montierten Pylonen abgetragen werden. Die angrenzenden Gebäude werden von der Installation nicht berührt.
Planung
Bauherr: Bezirksamt Treptow-Köpenick
Idee und Planung: NL Architects, Amsterdam
Statik: Happold Ingenieurbüro GmbH
Prüfung: Argos Control, Dr. Eckstein