Projekte Deutschland: Schwebendes Spielnetz
Völlig losgelöst von der Erde
Ein ästhetisch und statisch faszinierendes Projekt realisierten wir in Zusammenarbeit mit dem Magdeburger Büro der Landschaftsarchitekten von lohrer.hochrein im Rahmen der Neugestaltung des Uferparks in Chemnitz. Ein Seilnetz mit einer im Grundriss unregelmäßigen Form, nur außen abgespannt und im Inneren frei schwebend: Ist das statisch überhaupt möglich? „Wir wussten worauf wir uns einließen, als wir diese Herausforderung angenommen haben“, sagt Andreas Aschmann, Leiter der technischen Abteilung der COROCORD Raumnetz GmbH, „umso stolzer sind wir, dass wir so schnell die perfekte Lösung für die statischen Anforderungen gefunden haben.“
Die für die Planung des Chemnitzer Parks zuständigen Landschaftsarchitekten waren schon im Jahr 2005 auf uns aufmerksam geworden: „Kennengelernt haben wir die Raumnetz-Erfinder von Corocord auf der BUGA in München, wo sie ihr faszinierendes Projekt ‚UFO‘ präsentierten. Da wussten wir gleich: Mit denen müssen wir mal was machen“, sagt Ursula Hochrein, Mitinhaberin von lohrer.hochrein. Konkret wurde dieses Vorhaben, als die Idee eines freischwebenden Spielnetzes für das Chemnitzer Projekt aufkam. Hochrein ist sich sicher: „Es gibt nur wenige Unternehmen, die eine solche Aufgabe lösen können. Wir dachten dabei aber sofort an Corocord – und wurden von dem Ergebnis mehr als bestätigt.“
Entstanden ist in Chemnitz ein einzigartiges Spielgerät, dessen orange leuchtender Mittelpunkt zur Eroberung auffordert. Ob krabbelnd auf allen Vieren oder auch aufrecht balancierend: Seit dem Herbst 2008 suchen sich Groß und Klein dort mit großer Freude über die schwingende Seilnetz-Struktur ihren ganz persönlichen Weg zur Mitte.