Klettern im Museumsquartier

Anfassen und Ausprobieren sind ausdrücklich erlaubt im Wiener Zoom Kindermuseum. Das beginnt schon im Foyer, unter dessen Gewölbedecke eine zweite Ebene aus Corocord-Seilnetzen zu Entdeckungstouren einlädt. Diese Seilnetze machen die kleinen Besucher zu Herrschern über den gesamten Eingangsbereich.

Über den Köpfen

Wie Seeleute in den Masten eines Schiffs haben die Kinder einen grandiosen Überblick, der über die Rezeptionstheke bis weit nach draußen reicht – denn beim Klettern in den Seilnetzen liegen die Rundbögen der Fenster auf Augenhöhe. Weitere Elemente, wie der auf einen Mast montierte Ausguck und eine Seilbrücke, sorgen in der abwechslungsreichen Spiellandschaft für zusätzliche Akzente.

Statische Herausforderung

Besonders anspruchsvoll war die Planung der Statik bei diesem Projekt. Denn das Zoom Kindermuseum ist in einem historischen Gebäude untergebracht, das zum MuseumsQuartier in Wien gehört. Die Decke bildet ein Tonnengewölbe mit eingeschnittenen Fensterbuchten, die von Rundbögen abgeschlossen werden. Von dieser sehr heterogenen Struktur aus sind die verschiedenen Elemente der Kletterlandschaft abgehängt. Die Statik der Konstruktion prüfte der Spezialist Dr. Rupert Kneidl zusammen mit Corocord durch Belastungstests.

 

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